Hilfe bei Wechseljahresbeschwerden

Wechseljahresbeschwerden

Die Wechseljahre treten meistens ab einem Alter von ca. Mitte 40 auf und bezeichnen den Lebensabschnitt, in dem die monatliche Regelblutung ausbleibt und eine reduzierte Ausschüttung der weiblichen Geschlechtshormone bei vielen betroffenen Frauen erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben. Von vielen Frauen werden die dabei entstehenden Symptome als sehr unangenehm und teilweise quälend empfunden.

Wodurch entstehen die Wechseljahresbeschwerden?

Bei der Umstellung des Körpers zur sogenannten Menopause wird durch die Verringerung der Konzentration der weiblichen Sexualhormone ein Ungleichgewicht der Hormone Östrogen und Progesteron ausgelöst. Dabei handelt es sich nicht um eine Erkrankung, sondern um einen ganz normalen, altersbedingten Vorgang. Evolutionsbedingt verringert sich die Fruchtbarkeit der Frau ab einem ungefähren Alter von Mitte 40 und kommt schließlich ganz zum Erliegen.

Welche Symptome treten auf?

Die auftretenden Symptome sind von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Typische Symptome während der Menopause sind erhebliche Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen, Störungen des Nachtschlafs, Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Oft kündigt sich die körperliche Umstellung durch Unregelmäßigkeiten der monatlichen Blutungen an, die dann nicht mehr im gewohnten Rhythmus auftreten. Auch Zwischenblutungen in variierender Stärke sind nicht selten. Im Zuge der Umstellungen des Körpers bleibt die Regelblutung schließlich komplett aus.

Viele Frauen erleben während der Umstellung körperliche Beschwerden wie Nervosität, innere Unruhe, Erschöpfungszustände, eine Abnahme der Leistungsfähigkeit und Schlafstörungen, die sich durch Einschlafprobleme und durch nächtliches Aufwachen zeigen. Die Umstellung ist oft auch eine Belastung für die Partnerschaft, da bei vielen Frauen das sexuelle Interesse nachlässt und durch eine Verminderung der Sekretproduktion der Vaginalschleimhäute der sexuelle Kontakt mit Ihrem Partner unangenehm oder schmerzhaft empfunden und daher vermieden wird. Weiter tritt oft eine Gewichtszunahme auf und ein stärkerer Haarwuchs in Gesichtsbereichen der betroffenen Frauen auf. Frauen in den Wechseljahren neigen auch oft zu Blasenschwäche und Infektionen der Blase und der Harnwege. Ein Erschlaffen von Haut und Bindegewebe wirken sich auf die gefühlte Attraktivität der betroffenen Frauen aus und verursachen oftmals zusätzliche psychische Belastungen und Auswirkungen auf die Partnerschaft.

Ist eine ärztliche Diagnose ratsam?

Da die typischen Beschwerden während der Wechseljahre auch Symptome für andere Erkrankungen sein können und leicht verwechselt werden können, ist eine Untersuchung durch den Hausarzt oder Gynäkologen immer ratsam. Untersuchungen des Blutes und des Hormonspiegels können andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen ausschließen und die Diagnose „Wechseljahre“ untermauern. Bei starken Beschwerden wie z. B. andauernder Schlaflosigkeit oder Depressionen kann der Arzt auch eine kurzzeitige Medikation vornehmen.

Was kann er Arzt gegen die Beschwerden der Wechseljahre tun?

In der Schulmedizin wurde zur Behandlung der Wechseljahresbeschwerden lange Jahre eine Ersatzhormontherapie vorgenommen. Das Prinzip dabei ist, die durch die körperliche Umstellung verursachte Verringerung der weiblichen Sexualhormone durch Zuführung von Ersatzhormonen von außen auszugleichen. Dabei werden Hormonpräparate verabreicht, die das vor Eintreten der Wechseljahre vorhandene Niveau der Sexualhormonkonzentration herstellen. Je nach Beschwerden variiert die Zusammensetzung der Hormonpräparate von der Gabe eines einzelnen Hormons bis hin zu Präparaten, die mehrere Hormonarten beinhalten. Die Wiederherstellung des Hormongleichgewichts lindern die Beschwerden oder lassen Sie im besten Fall sogar komplett verschwinden. Die Applikationsmöglichkeiten reichen dabei von Pflasterform (wie bei Nikotinpflastern) über die orale Verabreichung in Tablettenform bis hin zu Injektionen.

 

Heil- und Vitalpilze bei Wechseljahresbeschwerden

Als Vitalpilze bezeichnet man verschiedene Arten von zum größten Teil asiatischen Pilzen wie z. B. Shiltake, Maltake und Reishi. Die Zusammensetzung dieser Pilze sorgt dafür, dass sie besonders gut vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Die chinesische Medizin verwendet diese Pilzarten bereits seit tausenden von Jahren zur Linderung von Beschwerden. Besonders oft wird hier der Cordyceps sinensis empfohlen und zur Behandlung bei Lebererkrankungen, Nierenproblemen und Lungenerkrankungen eingesetzt. Ebenfalls soll er einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben und dient als Aphrodisiakum.

 

Cordyceps Pilze - Wirkungsweise

Der Cordyceps Pilz verfügt über einen relativ hohen Gehalt an L-Tryptophan. L-Tryptophan ist eine Aminosäure, aus der im Gehirn das Glückshormon Seratonin hergestellt wird. Der Cordyceps-Pilz wirkt unterstützend bei der Einnahme von Antidepressiva und hilft dabei, die Stimmung aufzuhellen.

Ebenfalls wirksam ist der Pilz durch seinen hemmenden Einfluss auf das Enzym Monoaminoxidase (MAO). Der Einsatz von MAO-Hemmern erfolgt bei Depressionen. Die Wirkung des Pilzes ähnelt damit dem von Johanniskraut, von dem ebenfalls eine MAO-hemmende Wirkung bekannt ist. Der Cordyceps wirkt damit nicht nur positiv auf den Körper, sondern auch auf den Geist ein.

Der Einklang von geist und Körper sind für das Liebesspiel unerlässlich, und genau hier liegt eine der besonderen Stärken des Cordyceps Pilzes in seiner Wirkung als Aphrodisiakum.

 

Cordyceps – Libido-Booster

Bereits in alten chinesischen Schriften wurde der Cordyceps Pilz vom Kaiser als sehr effektives Potenzmittel gelobt, den Schriften nach befähigte der Pilz ihn dazu, seine zahlreichen Gattinnen sexuell so sehr zufrieden zu stellen, dass sich keine von Ihnen vernachlässigt fühlen musste.

Auch heute wird der Pilz als sehr effektives natürliches Mittel zur Verbesserung der Libido bei Frauen und bei Männern geschätzt. Studien an einigen hundert Männern bestätigen, dass der Pilz positive Wirkung bei herabgesetzter Libido und anderen sexuellen Problemen hat. Mehr als 60% der Probanden bestätigten nach der Versuchszeit eine Steigerung der Libido und Ihrer sexuellen Leistungsfähigkeit. In der Vergleichsgruppe der Probanden, die nur ein Placebo erhielten, empfanden nur etwas mehr als 20% eine positive Wirkung auf Ihr Sexualleben. In einer ähnlich angelegten Studie mit 21 älteren weiblichen Probanden berichteten gut 90% von einer Steigerung der sexuellen Lust.

Weiterhin wird Cordyceps Sinensis zur Stärkung von Lungen und Nieren, Blutbildung, Linderung bei Rheuma, Stärkung des Immunsystems und bei Schlafstörungen oder Nachtschweiß eingesetzt.

 

Hilfe bei Blasenschwäche in den Wechseljahren

Die Umstellung des Hormonspiegels während der Wechseljahre führt zu einer allgemeinen Erschlaffung des Körpergewebes und einer Verminderung der Elastizität der Blase und der Harnröhre. Der Beckenboden ist ebenfalls betroffen, die Spannkraft vermindert sich deutlich. Die Folge ist eine Absenkung der Blase, die bei jeder fünften Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren mit einer erschwerten Kontrolle über den Blasenverschluss einhergeht. Insbesondere bei körperlichen Belastungen wie dem Heben von schweren Gegenständen oder beim Husten und Lachen kommt es zu ungewolltem Abfluss von Urin. Betroffene Frauen belastet diese Problematik schwer, viele trauen sich weniger in die Öffentlichkeit aus Angst vor peinlichen Situationen. Das Tragen von Slip-Einlagen wird von vielen als unangenehm und hinderlich empfunden. In Verbindung mit dem Elastizitätsverlust und der durch die Wechseljahre typischen Trockenheit im Vaginalbereich sowie dem ungewollten Urinverlust haben Bakterien es einfacher, sich in Harnröhre und Blase einzunisten und führen zu einem vermehrten Auftreten von Harnwegs- und Blaseninfekten.

 

Speziell bei Blasen – und Harnwegsinfekten haben sich Cranberrys bewährt. Antibakterielle Bitterstoffe sorgen dafür, dass sich Entzündungen erst gar nicht ausbreiten können. Wird bei den ersten Anzeichen direkt zur Cranberry gegriffen, lässt sich oft der Einsatz von Antibiotika vermeiden. Cranberrys verhindern, dass E. coli Bakterien an Blasen- und Nierenzellen andocken und in sie eindringen. Die Erreger werden ganz einfach mit dem Harn ausgeschwemmt.  

Die Cranberry (Vaccinium macrocarpon), auch als Große Moosbeere bezeichnet, wächst in den Hochmooren Nordamerikas und ist eng verwandt mit der europäischen Preiselbeere und der Heidelbeere. Schon bei den Ureinwohnern Nordamerikas war sie ein bedeutendes und geschätztes Nahrungsmittel.

Die Cranberry ist reich an bestimmten sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, der sie ihre rote Farbe verdankt. Es handelt sich dabei um die so genannten Proanthocyanidinen, die auch als PAC bezeichnet werden. PAC haben eine sehr starke antioxidative Wirkung und können vor freien Radikalen schützen. 

Mit den Cranberry Kapseln von ZeinPharma® erhalten Sie ein natürliches Cranberry Extrakt in einer optimalen Dosierung. Das Patentierte und einzigartige Cranberry Extrakt ist standardisiert auf einen Wirkstoff-Gehalt von 10 Prozent PAC (Proanthocyanididen).

 

Hormone in den Wechseljahren

In den Wechseljahren nimmt die Aktivität der Eierstöcke langsam ab und verbleibt schließlich auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Verringerung der Sexualhormone während der Wechseljahre führt zu einem Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit. 

Da die Sexualhormone im weiblichen Körper jedoch vielfältige Aufgaben besitzen, die weit über die reine Fortpflanzungsfähigkeit hinausgehen, führt die körperliche Umstellung zu weit mehr Beeinträchtigungen, die sich auf den Vaginalbereich, die Brüste, die Gebärmutter, das Herz- Kreislaufsystem und weitere Bereiche des Körpers erstrecken. Nur für ein Drittel aller Frauen geht die Umstellung des Körpers während der Wechseljahren nahezu beschwerdefrei vorüber. Ein Drittel erlebt mäßige bis starke Beschwerden und das restliche Drittel hat mit erheblichen Beschwerden zu kämpfen.

 

Was kann bei Beschwerden helfen?

Sanfte Mittel wie Homöopathie und Naturheilmittel, wie z. B. Wild Yams, wirken regulierend auf den Hormonstoffwechsel der Frau aus und haben erfahrungsgemäß keine Nebenwirkungen.

 

Die wilde Yamswurzel - Das Allround-Mittel der amerikanischen Ureinwohner

DDie wilde Yamswurzel gehört zu den Yamswurzelgewächsen. Mit ca. 800 Arten ist sie recht zahlreich insbesondere in Regionen mit tropischem Klima zu finden. Die Wurzel wird als Nahrungsquelle und als Heilmittel verwendet. Ursprünglich aus Mittel- und Nordamerika stammend, ist heute die Mexican Wild Yam die bekannteste Vertreterin ihrer Art. Die Wurzel wird inzwischen auch in anderen Teilen der Welt angebaut, genutzt und sehr geschätzt. Ureinwohnerinnen Amerikas nutzen die Yamswurzel ursprünglich insbesondere als Verhütungsmittel und als Hilfe zur Linderung von sämtlichen weiblichen Beschwerden. Männer schworen auf die verjüngende Wirkung der Wurzel sowie ihre stärkende Wirkung. Die Yamswurzel enthält zahlreiche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Steroidsaponine, Phytosterole und Stärke, die eine Nutzung als Nahrungsmittel und als Heilpflanze möglich machen. Um auch in westlichen Industrienationen auf die bewährte und positive Wirkung der Wurzel zurückgreifen zu können, wird sie hierzulande in Form von Kapseln angeboten und geschätzt.

Seine positive Wirkung auf die Fruchtbarkeit, kognitive Funktion, das Immunsystem sowie auf Knochen, Nägel, Haare und Haut verdankt Wild Yams dem Plus an Vitamin E und Zink.  

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